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Newsletter M9-18

Editorial

Liebe Clubmitglieder und Golffreunde,

aus der Umgebung hören wir von Golfplätzen, die diesen Sommer und die große Trockenheit sehr schlecht überstanden haben. Wer weiß, wie viel Arbeit, Aufwand, Zeit und Geld die Pflege eines Golfplatzes bedeutet, der wird bei solchen Nachrichten demütig. Es hätte auch uns schlimmer treffen können. Ja. Stimmt. Richtig toll war unser Platz dann im August/September auch nicht mehr, Abschläge und Fairways braun. Nur die Grüns grünten noch, dank Handbewässerung durch das Greenkeeperteam. Während anderswo Wasser rationiert wurde, konnten wir noch aus unserem See schöpfen. Seinerzeit umstritten, hat diese Investition dieses Jahr das Überleben unseres Spielbetriebs auch in den heißesten Zeiten sichergestellt. Inzwischen ist wieder Regen gefallen, nicht so heftig und ohne Überflutungen, wie zu Beginn des Sommers, sondern so, wie ich ihn aus meinem Geburtsland kenne: Als feinperliger englischer Landregen. Auch die Fairways haben überwiegend wieder die Farbe gewechselt und stehen auf Grün. Da haben die zahlreichen Saisonabschlussturniere und Runden hoffentlich Spaß gemacht. Und die gemeinsame Rückschau auf ein ereignisreiches Golfjahr: Es gab tolle Erfolge für unsere Mannschaften, große Turniere, Siege, verbesserte Handicaps und was das Golferherz sonst noch höher schlagen lässt. Aber noch ist es zu früh für den Jahresabgesang. Mit einer warmen Jacke können wir noch ein paar Runden gehen und dafür sorgen, dass wir auch im Winter fit bleiben. Dabei helfen uns auch unsere Pros Robert Donner und Steven Kunselman mit interessanten Trainingsangeboten. Ach so, bevor ich es vergesse: am nächsten Sonntag gehen wir ja sowieso noch einmal auf die Runde. Querfeldein. Ich bin gespannt, was Spielführer Uwe Grünberg sich dafür wieder einfallen lässt.

Colin Kennard

Präsident


Möglichkeiten dazu gibt es täglich – und Wetter ist auch nur eine Frage der Kleidung

Wintertime-Golfen

Golfspielen ist keine Frage des Wetters, sondern der Kleidung: Mit Mütze, Handschuhen, einem warmen Pullover und einer winddichten Jacke ist Golfspielen auch bei kälteren Temperaturen möglich. Und gesund: Selbst ein bedeckter Wintertag liefere noch eine ordentliche Portion wohltuendes Sonnenlicht, nämlich 4.000 Lux, heißt es in der Rubrik Gesundheit der Zeitschrift Eltern. Das vegetative Nervensystem werde aktiviert und der Körper könne mehr Vitamin D bilden. Dazu lasse die Kombination von Licht und Bewegung den Körper körpereigene Muntermacher ausschütten und so steige die Laune ganz automatisch. Und die steigt weiter, wenn auch der Ball noch fliegt. Golfer, die sich von der Kälte nicht abschrecken lassen, können in Weilrod auch im Winter spielen. Nicht nur die private Platzrunden mit oder ohne Trainer, sondern auch die Winter-Challenge Turniere. In diesem Jahr gibt es dazu noch zwei Termine, den 18. November und 16. Dezember. 2019 geht es weiter mit dem 20. Januar, 17. Februar und 17. März. Die 9-Loch-Turniere finden voraussichtlich auf Wintergrüns statt.


Querfeldeinturnier am 4. November

Perspektivwechsel

Golf ist ein geregeltes Spiel, mit einem Parcours von Bahn 1 bis Bahn 18. Es sei denn, es ist der 4. November und der Golfclub Taunus-Weilrod lädt zum Querfeldeinturnier. Dann können die Golfer den Platz auf ganz anderen Wegen und aus neuen Blickwinkeln entdecken. Platzwart Uwe Grünberg wird – nur für dieses Turnier – einen eigenen Parcours über 9 Loch entwickeln. Drunter und drüber wird es dabei nicht gehen - die Spieler starten geordnet in flights. Wohl aber kreuz und quer. Wie das genau aussehen wird, wissen nur Platzwart und Chefgreenkeeper, die den Parcours stecken werden. Und am 4. November alle, die sich in das nicht vorgabewirksame Turnierabenteuer stürzen: Rund 40 Golfer haben sich dazu bereits angemeldet. Weitere sind willkommen und können ihre Teilnahme noch bis Donnerstag, 1. November 16.00 Uhr über PC CADDIE durchgeben. Die Teilnahme an diesem Turnier der besonderen Art beträgt für Mitglieder 15,- Euro Jugendliche 10,- Euro und Gäste 40,- Euro.


Turnierplanung 2019 startet

Nach der Saison ist vor der Saison

Ob Riegen und Mannschaften, offizielle und inoffizielle Spielgemeinschaften – zahlreiche Weilroder Golfgemeinschaften haben das schöne Wetter im Oktober nochmals für eine Saisonabschluss-Runde genutzt. Aber auch 2019 wird der Platz wieder von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zum Golfspielen bereit stehen. An allen Tagen, an denen es Witterung und Platzzustand zulassen. Auf dem Programm stehen dann auch wieder Turnierhighlights mit clubeigenen Wettspielen oder offenen Gastturnieren. Die Planung läuft. Anregungen dazu nimmt Dirk Freilinger gerne auf (d.freilinger@golfclub-weilrod.de).

In den Saisonabschlussrunden und -turnieren ging es darum, nochmals die Gemeinschaft zu genießen, bis es in der kommenden Saison weitergeht. Aber auch sportlich gab es noch einige Ausrufezeichen bei den Damen, Herren und Senioren. Eine Premiere fand am 6. Oktober statt: Der RyderCup, ausgetragen zwischen den Spielerinnen und Spielern der Clubjugend und ihren Eltern. Das Turnierformat war, wie bei dem echten RyderCup, Vierball Bestball und klassische Vierer. Für die Jugendlichen gingen einige Kaderspieler mit einstelligem Handicap an den Start. Eine gute Ausgangslage. Die Elternmannschaft hielt dagegen. Sie wurde nach den Wettspielen und einem Stechen zwischen den Besten der beiden Mannschaften, Jonathan Stiebling und Karsten Nemack, Sieger auf Augenhöhe. Für 2019 forderten die Jugendlichen Revanche.


Rabatte auf Golfartikel

Darf’s ein bisschen günstiger sein?

Under Armour, Kankura und Produkte anderer Marken verkauft das Servicebüro zum Ende der Saison 2018 mit bis zu 50 Prozent Rabatt. Der günstige Preis gilt für ausgesuchte Shirts, Pullover, Jacken, Schuhe und Socken. Bälle, Handschuhe und andere saisonunabhängige Artikel sind von der Rabattaktion ausgenommen.


Neues von der Wildsau

oder: Wie im Spukschloss

Das Hausmädchen hatte sich die Finger wundgeschrubbt. Stundenlang war sie auf dem Boden herumgerutscht, hat gebürstet und gerieben. Endlich war der Blutfleck auf dem wertvollen Parkett verschwunden. Und nun, kaum eine Woche später, nach einer hellen Vollmondnacht, war er wieder da. Breit und brutal. Wie ein Fluch… So ein Fluch hat auch den Club heimgesucht. Strahlend grün und saftig präsentieren sich die Grüns im Oktober. Chefgreenkeeper Bodo Weber und sein Team hatten ganze und gute Arbeit geleistet. Auch das 10. Grün war nach Wildschweinbefall wieder hergestellt, da kam die nächste schlimme Entdeckung: fette Divots auf mehreren Grüns. Herausgeschlagen offenbar mit einem Eisen. „Wer so etwas tut, ist entweder ein völlig ahnungsloser Anfänger – obwohl, bei unseren Pros hätten sie gelernt, wie man sich auf dem Grün verhält – oder hier will jemand böswillig dem Club schaden“, betont Präsident Colin Kennard. „Wenn uns jemand damit eine Botschaft senden möchte, so bitten wir, diese dem Vorstand gegenüber verbal zu präzisieren statt zu randalieren.“


Spielbetrieb für Mitglieder möglich

Weihnachtsferien Servicebüro

Über Weihnachten und Neujahr wird das Servicebüro des Golfclubs Taunus-Weilrod geschlossen sein. Der Winterurlaub beginnt hier am 17. Dezember 2018 und geht bis zum 7. Januar 2019. Mitglieder, die ihren regelmäßigen Golfmodus in dieser Zeit nicht unterbrechen möchten, können den Platz dennoch bespielen. Sollte der Platz witterungsbedingt gesperrt sein, wird dies am Parkplatz angeschlagen sein.


Erweiterung der Cartwege ab Anfang November

Umbaumaßnahmen auf dem Platz beginnen

Die geplanten Umbaumaßnahmen auf dem Platz beginnen Anfang November mit der Erweiterung der Cartwege. Die Arbeiten für die Abschläge folgen bei geeigneter Bodenbeschaffenheit im Frühjahr.

Golfer sind Teamplayer, die Pros der Glen Hutcheson Golf Academy auch

Robert oder Steven, Steven oder Robert?

Mein schönstes Golferlebnis? – Steven: „ Die Deutschen Meisterschaften 2008 – ich war unter den Top 30 und habe eine gute Runde nach der anderen gespielt.“
Robert: „Ein Hole-in-one auf der 16 mit dem 6er Eisen vor drei Jahren. Steven war dabei.“
Feeby: „Cart-Fahren mit Robert und Steven.“

Steven betritt die Academy-Hütte. Feeby springt in ihrem Körbchen auf. Ungeduldig wartet sie auf Steven‘s Streicheleinheiten. Zehn Monate ist die Hündin jetzt alt und sie liebt Steven. „Umgekehrt ist das genauso“, sagt Herrchen und Golf-Pro Robert. „Steven liebt Feeby’s Küsse“. Steven krault. Zusammen mit ihrem Chef Glen Hutcheson stellen Robert Donner und Steven Kunselman das Trainerteam der Glen Hutcheson Golf Academy. Seit zehn Jahren. 2008 gründete der Südafrikaner Glen Hutcheson beim Golfclub Taunus-Weilrod (GCTW) seine Golfschule. Hutcheson galt 1989 neben Gary Player und Ernie Els als einer der besten Amateurgolfer Südafrikas. Seine Spielklasse bestätigte er Anfang Oktober als zweitbester Spieler unter den deutschen Golf-Pros.

Zehn Jahre Golf Academy in Weilrod, da hätten sie  den Club und die Menschen hier kennen und vor allem schätzen gelernt, sagen Robert und Steven. „Die Golfspieler in hier sind locker und normal, das finde ich an meiner Arbeit in Weilrod so wunderschön. Ich habe das in anderen Clubs auch anders erlebt“, betont Robert. Steven stimmt zu: „Ja, herzlich und bodenständig sind die Leute hier. Das gefällt und entspricht mir.“ Zusammen mit der idyllischen Landschaft, sei dies einfach ein Platz zum Wohlfühlen.

Das schönste Büro der Welt

Gibt es bei so viel Wohlfühlatmosphäre auch etwas, was sie ärgert? Der Engländer Robert, der sich selbst als ausgeglichen bezeichnet, antwortet schnell: „Wenn ich auf der Range mit der Maschine Bälle einsammle und jemand trifft die Ballmaschine, weil er ohne Rücksicht einfach weiter abschlägt, flipp ich aus.“ Sonst hätte er aber an seinem Job grundsätzlich nichts auszusetzen. Schließlich wäre es schon immer sein Wunsch gewesen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Mit 17 tat er es. „Ich finde, dies ist das schönste Büro der Welt“, sagt er und zeigt auf die Driving Range. Ich bin an der frischen Luft, kann Leuten helfen, und meinen Hund Feeby kann ich auch mitnehmen. Und Steven, was nervt ihn? „Wenn mein Ball auf dem Grün liegt und ich statt einzulochen erst einmal drei bis vier pitch marks entfernen muss.“ Das sei lästig und unsportlich. „Das gilt auch für herausgeschlagene und nicht ‚reparierte‘ Divots.“

Ob Steven oder Robert, Robert oder Steven - in der Academy sind alle Trainer ein Team, auch wenn ein Golfschüler mal zu einem anderen Trainer wechselt: „Wir sind dann überhaupt nicht sauer. Zum einen sind wir keine Wettbewerber sondern befreundete Kollegen, die ihre Schüler gegenseitig auch kennen. Zum anderen gibt es beim Erlernen von Golf Entwicklungen. Manchmal stellt man fest, dass ein anderer Trainer zum Beispiel eine andere Ausdrucksweise hat, Dinge anders erklärt und das ist das dann gerade besser. Etwas später ist es vielleicht wieder anders herum“, erklären die Pros.

Informationen zum 3 Stunden Platz-Training über 11 Loch und das Winter-Fitnesstrainings geben Robert Donner, Tel.: 0171 783 1010, donnergolf@t-online.de oder Steve Kunselman, Tel.: 0176 643 057 94, kunselman.pga@googlemail.com

Spezielle Golf-Trainings im Herbst und Winter

Im Rahmen der Glen Hutcheson Golf Academy bieten Robert und Steven im Herbst und Winter 2018/19 ein 3-Stunden Platz-Training über 11 Loch an. Hier begleitet jeweils einer von ihnen bis zu drei Golfer  über den Platz. Die Trainer geben dabei Tipps zur Technik und Konzentration. Sie helfen, persönliche Stärken der Spielerin oder des Spielers zu fördern und Schwächen zu bearbeiten. Das Angebot hat gut eingeschlagen, die ersten Termine waren sofort ausgebucht. „Im November ist aber wieder Luft“, erklärt Robert. Dieses Training sei zwar auch als Einzeltraining möglich, wer aber noch ein bis zwei Begleiter suche, solle sich an Robert oder Steven wenden: „Wir vermitteln gerne und stellen Gruppen zusammen, die von der Spielstärke her auch harmonieren.“

Ein Winter-Fitness-Training steht ebenfalls wieder auf dem Programm der Golf Academy von Glen Hutcheson. Entwickelt hat es Steven Kunselman. Sein Interesse gilt neben der sportlichen auch der sportwissenschaftlichen Seite von Golf. Sein Wissen, das er durch ein Studium vertieft, gibt er seit  23. Oktober in 19 Trainingseinheiten jeweils dienstags abends weiter. Sie trainieren Körperregionen und Bewegungen, die beim Golfen wichtig sind. „Golf braucht ein gutes Bewegungsmuster. Aber manchmal gibt es körperliche Gründe, die dies behindern. Im Winter-Fitnesstraining versuchen wir, solche individuellen Defizite aufzudecken und zu beheben“, erklärt Steven. Koordination, Kondition, Mobilität und Stabilität seien hier die Stichworte.

Hello sun, hello moon

Auch Yoga gehört bei Steven zum Training: „Hello sun, hello moon“ nennt er eine seiner Übungen. Nach 19 Stunden Fitnesstraining sollte die easy sein für die Teilnehmer, meint er. Ebenso wie die Mason-Twists. Was das ist, erklärt er im Wintertraining. Der US-Amerikaner Steven Kunselman war in seiner Heimat Golf-Tourspieler. 2003 kam der Wendepunkt: Er verliebte sich in eine junge Deutsche, die zum Auslandsaufenthalt in den USA war, und folgte ihr nach Hessen. 2007 machte er die Ausbildung zum PGA-Golftrainer. „Golf ist für mich sehr wichtig. Es ist eine Disziplin, durch die ich mich besser kennenlerne. Sie hilft mir, mich besser zu organisieren“, erklärt Kunselman und streichelt Feeby, die um Aufmerksamkeit bittet. „Der Name Feeby stammt übrigens aus der griechischen Mythologie“, sinniert Steven, der in den USA Geschichte studierte. „Phoebe oder Phoibe ist die Tochter von Uranos und Gaia, der Gattin von Titan Koios, …“ Feeby schaut ihn an, legt den Kopf quer, rollt sich in ihrem Körbchen zusammen und schläft.


Clubrestaurant Branko’s von 5. November bis Mitte März geschlossen

Winterpause für Branka und Branko

Das Team des Clubrestaurants im Golfclub Taunus-Weilrod (GCTW) geht am 5. November in Winterpause. Mitte März steht es fit für die Jubiläumssaison 2019 wieder bereit. Sollte es in den Wintermonaten längere Schönwetterphasen geben, kann es sein, dass das Restaurant außerplanmäßig öffnet. Wer sicher gehen will, sollte nachfragen, entweder unter 06083/9505-12 (Clubrestaurant) oder 06083/9505-0 (Servicebüro).

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